Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Gemeindemitglieder,
ohne Sonne gibt es kein Leben. Licht und Wärme bringen Wachstum. Sonnentage sind für uns die schönsten Tage des Jahres. Und gerade im Herbst, wenn wir wissen, dass die Tage kürzer werden, halten wir unser Gesicht in die Sonne und tanken Kraft.
Die Sonne galt dem Menschen immer schon als heilig. Gott selbst wird in heiligen Texten als die Sonne bezeichnet, „die uns Licht
und Leben gibt“, so im Gebet des 84. Psalms.
Unsere St. Pauli Kirche ist Richtung Sonnenaufgang ausgerichtet: Im Westen steht der Turm, im Osten der Altar, der Tisch Gottes.
Wenn wir in der Kirche beten, dann wird noch etwas spürbar von der Gebetsrichtung der frühen Kirche nach Osten, zum Sonnen-
aufgang.
Jesus Christus, Gottes Sohn, wird in einem beliebten Kirchenlied
als „Sonne der Gerechtigkeit“ besungen:
Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
In der Hoffnung auf Gottes heilsames Handeln mit uns Menschen auf dieser Erde setzt sich die Kirche für die Energiewende ein.
Damit zukünftigen Generationen noch die Sonne lacht.
Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Herbst,
Pastorin Sandra Starfinger
Pastor Sieghard Wilm